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Litemachines LMH 110/120

Informationen zum Litemachines LMH 110/120

Der LHM Heli (LMH 110, 116, 117, 120, 121, Corona...) war seinerzeit ca. um 1994 in Deutschland eingeführt worden. Das genaue Datum konnte ich auf Anhieb nicht mehr ermitteln. Ursprünglich kommt das Modell in einer Verbrennerversion etwas eher von der amerikanischen Firma Lite Machines. Thorsten Borchert hat seinerzeit nach meinen informationen einen engen Kontakt zum Hersteller gehalten, und federführend die elektrifizierte Version hier in Deutschland eingeführt. Der LMH hatte übrigens ursprünglich einen sog. "Arltron Gyro" (siehe Lexikon von www.e-hubis.de). Das Heck ist pitchgesteuert, der Hauptrotor ist drehzahlgesteuert und somit recht einfach aufgebaut.


Technische Daten Litemachines LMH 110/120

Hersteller/Impoteur  Lite Machines USA Indiana West Lafayette / Borchert Hamburg  
ca. auf dem (deutschen) Markt seit  1994 
(ehemalige) original Bestell Nr. 
letzter bekannter Listenpreis in Euro  310,- 
Lieferumfang für Listenpreis  Baukasten mit Rotorblätter und Motor.  
Hauptrotordurchmesser  0,77 Meter  
Abfluggewicht ca.  1,0 kg  
Flugeigenschaften / Empfehlung  Flugerfahrung erforderlich.  
Taumelscheibenprogramm  H1 Programm, somit einfache 4 K Anlage ausreichend. 
min. Rotordrehzahl ca. 
Rotorblattlänge / Blattaufnahme / Blattbohrung  / /  
Getriebe / Zähne Hauptzahnrad / Heckantrieb  1 stufig / / Wellenheckantrieb  
(ursprünglich) verwendete Akkus  min. 6, besser 7 Sub-C Ni Zellen 2000mAh  
Aus dem Programm genommen:   


Beschreibung des Herstellers

Der LMH ist recht robust aufgebaut und somit für den Beginner ideal. Der Rotorkopf ist so konstruiert, das leichte Abstürze meist ohne Schaden, oder nur mit geringem Schaden einhergehen. Die Rotorblätter sind ausserdem flexibel, und können praktisch in alle Richtungen ausweichen, also nachgeben. Mit dem LHM (120) kann man alle wichtigen Grundflugeigenschaften erlernen. Dazu gehört das Schweben, Nasenschweben, Seitenschweben, Pirouetten, Rundflug, und auch ein Looping, wenn es denn sein muss. Anmerkung e-hubis; die Firma beschäftigt sich auch mit militärischen Drohnen. Übrigens, u.a. die Deutsche Firma Plettenberg liefert auch Motoren für militärische Drohnen.

Bild des LMH 120


Der LMH (120) war viele viele Jahre ein echter Kultheli. Wer sich auch nur etwas intensiver mit Modellhubschraubern befasst hat, der ist in der Zeit 1995 bis ca. 2000 mit Sicherheit irgendwann mal auf diesen Heli gestossen. Fast jeder Pilot hat von diesem Heli gesprochen, und sehr sehr viele Piloten haben auch mit ihm das Fliegen gelernt.

Lebt der LMH doch weiter?

Das Konzept des LMH ist offenbar auch in der heutigen Zeit noch gefragt. Denn die Firma Multiplex hat ca. bereits um 2006 einen "Funcopter" vorgestellt, der eine Art "quasi Nachfolger" des LMH 110/120 sein könnte, welcher ja seinerzeit ein absoluter Kultheli war.

Ergänzende Informationen

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hier gehts zum besagten Nachfolgemodell, Funcopter.

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